BepInEx & Thunderstore: Modding für Valheim, Lethal Company & Co.
Hinter den Mods vieler Unity-Spiele steckt dasselbe Duo: BepInEx als Mod-Loader und Thunderstore als Mod-Datenbank. So funktioniert es auf dem Server.
Modding ist längst kein reines Minecraft-Thema. Hinter den Mods vieler beliebter Unity-Spiele – Valheim, Lethal Company, Risk of Rain 2, Content Warning und mehr – steckt fast immer dasselbe Duo: BepInEx als Mod-Loader und Thunderstore als Mod-Datenbank. Dieser Guide erklärt, wie beide zusammenspielen und worauf es auf einem dedizierten Server ankommt.
BepInEx – der Mod-Loader für Unity
BepInEx ist ein Framework, das sich beim Start in ein Unity-Spiel einklinkt und dort Mods (intern „Plugins") lädt. Es ist das Fundament, auf dem die allermeisten Mods dieser Spiele aufbauen – vergleichbar mit dem, was Forge oder Fabric für Minecraft sind. Ohne BepInEx läuft in der Regel gar kein Mod. Es kümmert sich um das Einklinken (Hooking), das Laden der Mods und gemeinsame Bibliotheken wie HarmonyX.
Thunderstore – die zentrale Mod-Plattform
Thunderstore ist die Community-Plattform, auf der Mods und ganze Modpacks veröffentlicht werden – inklusive Versionsverwaltung und automatisch aufgelöster Abhängigkeiten. Am komfortabelsten nutzt du einen Mod-Manager wie r2modman oder den offiziellen Thunderstore Mod Manager: Modpack auswählen, installieren, spielen. Updates und Abhängigkeiten erledigt der Manager für dich.
Server und Client müssen zusammenpassen
Beim Server-Modding ist eine Regel entscheidend:
- Gameplay-Mods (neue Items, Gegner, Regeln, Balancing) müssen auf dem Server und bei allen Mitspielern in derselben Version installiert sein – sonst kommt es zu Verbindungs- oder Desync-Fehlern.
- Reine Client-Mods (UI-Tweaks, Kamera, Sound, Minimap) laufen nur lokal und gehören nicht auf den Server.
- Nach Spiel-Updates immer kurz prüfen, ob alle Mods kompatibel sind – BepInEx-Mods hängen eng an der jeweiligen Spielversion und brechen bei großen Patches manchmal.
Warum ein dedizierter Server?
Viele dieser Spiele lassen sich „aus dem Spiel heraus" hosten – dann ist die Welt aber nur online, solange der Host spielt, und seine Verbindung muss die Last aller tragen. Ein dedizierter Server löst beides: Er läuft rund um die Uhr, trägt größere Gruppen und liefert eine stabilere Performance, weil kein Rechner gleichzeitig spielt und rechnet. Euer Fortschritt geht außerdem nicht verloren, wenn der Host offline geht.
Mods richtig verwalten – ein paar Best Practices
- Profile nutzen: Lege im Mod-Manager ein Profil an und teile dessen Code mit deiner Gruppe – so haben alle exakt dieselben Mods.
- Sparsam starten: Beginne mit wenigen, gut gepflegten Mods und erweitere schrittweise. So findest du Konflikte leichter.
- Backups vor Updates: Vor jedem Mod- oder Spiel-Update den Welt-Speicherstand sichern.
Häufige Fragen
Ist Modding über BepInEx sicher?
Ja – BepInEx und Thunderstore sind etablierte, weit verbreitete Community-Tools. Lade Mods ausschließlich von Thunderstore und halte sie aktuell, dann bist du auf der sicheren Seite.
Brauchen alle Mitspieler dasselbe Modpack?
Für Gameplay-Mods ja. Am einfachsten teilst du dein Profil über den Mod-Manager – dann installieren alle mit einem Klick exakt dieselben Mods und Versionen.
Welche Spiele unterstützen BepInEx und Thunderstore?
Sehr viele: Valheim, Lethal Company, Risk of Rain 2, Content Warning, Among Us, Dyson Sphere Program u. v. m. Hat ein Spiel eine aktive Thunderstore-Seite, läuft es fast sicher über BepInEx.
Verändert ein Mod-Update meinen Speicherstand?
Es kann. Inhalts-Mods, die Items oder Welt-Daten hinzufügen, sollten nicht mitten im Spielstand entfernt werden. Mit einem Backup bist du immer abgesichert.
Bei PlugInPlay durchsuchst und installierst du Thunderstore-Mods direkt im Panel – suchen, Version wählen, installieren. Deine Mitspieler nutzen dasselbe Profil clientseitig und sind sofort synchron.